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Reise zur totalen
Sonnenfinsternis
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Robert
Nufer Robert und Susanne Nufer |
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Mit dem Frachter ins Paradies - so der Slogan der C.P.T.M. (Compagnie Polynésienne de Transport Maritime) in Papeete auf Tahiti, welche seit mehreren Jahren die zweiwöchige Seereise von Tahiti zum Tuamotu-Archipel und den Marquesas an Bord der legendären Aranui 3 anbietet. Während die Aranui Waren umschlägt, erkunden die maximal zweihundert Passagiere die Inseln und lassen Südseeträume Wirklichkeit werden. Erst recht, wenn die Reise mit einer totalen Sonnenfinsternis gekrönt wird. Wir waren an Bord... |
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![]() Wir, das waren Erwin, Susi und ich (Robert), die sich mit Barbara, Monika und ihrem Neffen Timo sehr gut verstanden und so zu einer Deutsch-Schweizerischen Familie zusammenwuchsen. Das hat man uns abgenommen - wenn nicht gar auferlegt ... |
Stationen unserer ReiseWährend der ganzen Ferien hat Erwin Schlatter (wie immer, danke) jeweils mit seinem GPS die Position gemessen, so dass die Stationen unsere Reise mit GoogleEarth angeschaut werden können. (Dazu muss GoogleEarth auf Ihrem Rechner installiert sein.) |
So, 27. Juni 2010 Basel - Papeete
Yvonne bringt uns zum Flughafen. Leider können wir am Air France-Schalter nur bis Paris Charles De Gaulle (CDG) einchecken, denn durchchecken, wie Erwin am Air France-Schalter in Zürich konnte, wäre Mehrarbeit für die Angestellte am Schalter. Immerhin werden wir, im Gegensatz zu Erwin, in Tahiti unser Gepäck vorfinden. Wir überfliegen in der Embraer 170 in Reihe 12 Paris – links ist kurz der Eifelturm zu sehen - und landen nach einer Rechtskurve in CDG – Terminal 2G. Zu den internationalen Terminals – für uns 2A – gelangen wir mit dem Shuttle, den wir bei 2C verlassen. Dann geht es zu Fuss vorbei an langen Warteschlangen bis zur Halle 2A. Der ganze Flughafen ist eine riesige Baustelle und die Terminals hat wahrscheinlich ein Stararchitekt entworfen – viel zu schmal und unpraktisch zum Abfertigen von grösseren Passagier-Gruppen. Wenn der ganze Flughafen nicht abgerissen und neu konzipiert werden soll, kann die offizielle Eröffnung etwa für das Jahr 2060 geplant werden. In dem Zickzack-Geschlängel wird man, anstatt effizient zu den Schaltern zu gelangen, mit der üblichen paranoiden Fragerei belästigt, ob der Koffer gestern Abend oder heute Morgen gepackt worden sei. CDG ist kein Flughafen, sondern eine Umsteigefabrik. Und auf die Idee, einzelne Passagiere am dauernd leeren Business Class Schalter zu bedienen, kommt hier niemand. Dreimal zeigen wir den Pass, bis wir die Bordkarte in den Händen halten – meiner sah übrigens dreimal gleich aus, aber das habe ich den Kontrolleuren nicht verraten. Dann darf ich noch meine Fotoausrüstung präsentieren, denn alle Teile sollen separat durch den Scanner gefahren werden. Mit 75 Minuten Verspätung heben wir in Reihe 31 in der A340-300 Moorea von Air Tahiti Nui ab Richtung Los Angeles. Der Grosskreis (die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten auf der Erdkugel) führt über Grossbritannien, Grönland und Kanada. Beim Transitschalter in Los Angeles (LAX) komplettieren die Behörden die biometrischen Daten mit Abdrücken aller zehn Finger und einer Gesichtsfotografie. Leider ist der Transitbereich in Los Angeles fensterlos und einen heutigen Ansprüchen genügenden Duty-Free-Bereich gibt es auch nicht. Immerhin kann ich eine Zahnbürste und etwas Zahnpaste kaufen: Meine erste finanzielle Transaktion auf amerikanischem Boden! Um
17:00 starten wir Richtung Tahiti, wobei Susi und ich eine ganze
Viererreihe für uns haben, und auch Erwin sich auf zwei Plätzen breit
machen kann. Etwa als wir den Äquator überqueren, wird Susi schlecht. Es ist später Abend, als wir in
Tahiti-Faaa landen. Erwin wird über Lautsprecher ausgerufen, denn sein Koffer
ist in
Paris liegen geblieben – wahrscheinlich eine Kombination aus Barcode
und Arbeitseinstellung bei den Air France-Angestellten. „Ia orana“ werden wir in der Ankunftshalle willkommen geheissen und bekommen alle eine Tiare-Kette umgehängt. Per Privattransport von Tahiti Nui Travel werden wir zum nahe gelegenen Hotel Sofitel Maeva Beach Resort gebracht. Wir sind sehr müde nach den langen Flügen, aber ich lade mich doch gerne auf Erwins Balkon ein, wo wir bei Knabbereien und Süssgetränk ein wenig in Erinnerungen aus unseren gemeinsamen Finsternisreisen schwelgen können. Mit Erwin hatte ich schon die Finsternis am 29. März 2006 in Libyen gesehen und am 1. August 2008 war er mit Susi und mir in der Mongolei dabei. |
![]() Bild: img_1189_flightpath.jpg Der Grosskreis von Paris nach Los Angeles führt (erstaunlicherweise) über Grönland.
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Mo, 28. Juni 2010 Papeete
Um 07:30 Uhr frühstücken wir gemütlich im Gartenrestaurant des Sofitel Wir sitzen im Freien unter einem Strohdach, an den Wänden sind Paul Gaugin nachempfundene Bilder gemalt. Daneben ist der Pool mit vielen Sitzgruppen, und zum Strand sind es nur ein paar Meter. Inmitten dieser grünen Parkanlage beginnen soeben die Ferien. Der Preis für das Frühstück ist allerdings happig: 3100 CPF, soviel kann man beim besten Willen nicht futtern. Jedoch ist das Büffet sehr reichhaltig, von Speck mit Eiern über Müslis bis zu tropischen Früchten ist alles aufgetischt. An der Rezeption ist man so freundlich und stellt gleich eine Telefonverbindung her, obschon ich nur fragen wollte, wo ich telefonieren könne. Ich verabrede mich telefonisch mit Thomas Goodey für heute Abend. Dann spazieren wir Richtung Stadt, aber der Weg ist viel weiter, als Erwin erfragte. Wahrscheinlich hat die Dame an der Rezeption die Frage, wie lange es zu Fuss in die Stadt sei, nicht verstanden (da kein Mensch diese Strecke je zu Fuss zurückgelegt hat) und fünfzehn Minuten gesagt, was etwa der Busfahrt entspricht. Als wir nach einer Dreiviertelstunde Marsch und schwitzend erst im Industriequartier in der Nähe des Flughafens sind, wird es uns zu viel und wir springen auf den nächsten vorbeifahrenden Bus, der uns zum Hafen in Papeete bringt. Für uns ist eigenartig, dass es fast keine offiziellen Haltestellen gibt und der Fahrer jeweils anhält und die Türen öffnet, sobald jemand den Halteknopf drückt und aussteigen will. Wir kaufen in der Post neben dem
Bougainville-Park schon einmal die Briefmarken und
genehmigen uns ein Bier nebenan in einem Strassenbistro. Da wir für die Rückfahrt keine Bushaltestelle finden,
lassen wir uns von einem Taxi ins Hotel zurück fahren - Lehrgeld. Die Fahrerin ist sehr
freundlich und redselig. 17:00 kommen Thomas Goodey, Prof. René Verreault und dessen Sohn Maxime auf einen Drink ins Sofitel. Sie werden in der Französischen Universität von Papeete zwei Pendelexperimente aufbauen und über die Tage um die Finsternis damit Messungen durchführen. Es geht ihnen dabei um den Allais-Effekt, einer in der Wissenschaft umstrittenen These im Zusammenhang von gravitativen Effekten und Sonnenfinsternissen. Thomas sass übrigens wegen einem Generalstreik in Tahiti in Los Angeles fest, denn das Bodenpersonal (Flughafenfeuerwehr ...) streikte und die Zufahrt zu den Treibstofflagern war blockiert worden.
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![]() Bild: img_1323_sonnenuntergang.jpg Stimmungsvoller Sonnenuntergang in der Bucht von Faaa.
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Di, 29. Juni 2010 Papeete –
Tuamotu-Atoll
Wir geniessen noch einmal das reiche Frühstück unter dem Palmendach und dann war's das schon mit Tahiti. Auschecken und Transfer zur Aranui 3. Mit uns werden Barbara, Monika und Timo zum Hafen gefahren. Für Susi und mich ist Kabine 20 auf dem Hauptdeck reserviert, Erwins Koje ist ein Deck weiter unten A6. Die Standardkabinen sind zwar klein, aber für Doppelbelegung sehr praktisch eingerichtet. Es hat genügend Abstellfläche, Schränke und in jeder Kabine eine eigene Dusche mit WC. Beim Begrüssungs-Aperitif auf
dem Sonnendeck spielt und tanzt eine einheimische Trommel- und
Tanzgruppe, die das Schiff aber vor dem Auslaufen wieder verlässt. 11:00
ist es soweit und wir stechen in See. Für uns Landratten ist es interessant zu
verfolgen, wie das Schiff von einem Patrouillenboot begleitet sicher durch die
Hafenausfahrt gleitet. Wir fahren Richtung Nordosten, einer Wolkenbank
entgegen und sehen noch lange Tahiti, das ganz langsam im Dunst verschwindet. Schaumkronen künden schlechtes Wetter an. 12:00 wird
Mittagessen serviert. Im grossen Speisesaal ist genügend Platz und es
wird abgemacht, dass man sich hinsetzen darf, wo man will. Das Essen
(Tellerservice) besteht immer aus einer Vorspeise, dem Hauptgang und einem
Dessert. Zum Trinken stehen neben Wasser roter und weisser Wein bereit. Nach dem Essen gibt Mila gibt in der Lounge Anweisungen zur
administrativen Organisation auf dem Schiff bekannt, was wo zu finden ist, wie
die Sprechstunde der mitreisenden Ärztin Dauté Claire, und um 16:00 Uhr
ertönt Schiffsalarm: Die obligate Rettungsübung mit Schwimmweste. 18:00 Informationen zum morgigen
Tag in Fakarava. 19:00 Abendessen. Viele Plätze sind leer. Ein Tribut an die unruhige See? |
![]() Bild: img_1360_tanz.jpg Willkommensdarbietung: Kriegstänze.
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![]() Bild: img_1412_alarmuebung.jpg Übungs-Alarm. Sieben mal kurz und einmal lang, d. h. Schwimmweste anziehen und zum Sammelpunkt gehen.
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![]() Bild: img_1377_erwin.jpg Erwin in der Lounge.
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Mi, 30. Juni 2010 Fakarava
Ich gehe um fünf Uhr kurz aufs
Hinterdeck, aber das Wetter ist schlecht. Ab und zu ist Jupiter im Zenit
zu sehen; der Mond ist hinter dicken Wolken verborgen. Um sieben Uhr
gibt es das erste Frühstück auf See und kurz darauf ist Fakarava zu
sehen, eines der grössten Atolle der Erde – 60km lang und 25 km breit.
Die Dicke der Küste ist vielerorts nur einige Meter breit. Bei der
Einfahrt ins Atoll von Norden her spüren wir eine starke Strömung. Mit
zwei motorisierten Barken werden wir – mit Schwimmwesten bekleidet –
beim Dorf Rotoava ans
Ufer gefahren, wo wir (Susi und ich) eine Stunde mit Baden und Schnorcheln verbringen
können. Wer keine Lust zum Baden hat, sieht sich den kleinen Kunstmarkt
und die Perlenstände gleich am Pier an. Es gibt schöne lebendige Riffe voller Fische,
direkt am Strand.
Als wir wieder an Bord sind, legt die Aranui ab und beim Mittagessen
sehen wir Fakarava zurückbleiben. Regen. Wir ruhen uns aus und ab 16:00 Uhr
befassen wir uns zum ersten Mal mit den Koordinaten des
Beobachtungsortes. Jörg, der zweite deutschsprachige Reiseleiter und
Mitarbeiter auf der Aranui erklärt, dass wir am 11. Juli frühmorgens Hikueru anlaufen
würden und etwa um sechs Uhr an Land gebracht würden. Somit hätte man
viel Zeit für die Vorbereitungen. Nach dem Abendessen (Barbara und Timo verzichten schon wieder) gucken wir etwas den Himmel an, aber es ist schwierig, bei der Bewölkung mehr als den Zentauren und das Kreuz des Südens zu erkennen. |
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Do, 1. Juli 2010 Auf See
Ich erwache um 04:00, trinke einen
Kaffee in der Lounge und schaue etwas nach den Sternen. Viel ist nicht zu
sehen, also lege ich mich wieder schlafen. Um 07:00 stehen wir auf und
frühstücken. Wir geben einen Beutel mit Wäsche ab, denn dreimal auf
dieser Seereise haben wir das zu gut. Unterwäsche und Socken waschen wir
in der Laundry auf dem B-Deck. Um 10:30 gibt Richard Talcott (Senior
Editor der Zeitschrift Astronomy) eine Einführung über den
nächtlichen Sternenhimmel, der Erwin und ich beiwohnen. Zu Mittag setzen wir uns zu den vier Österreichern. Das Wetter wird zusehends schöner. Um 16:00 bekommen wir von Bernard die Informationen zum morgigen Tag auf Nuku Hiva. Die Sonne geht unter und bald erscheinen nebst der brillanten Venus die ersten Sterne. Abendessen. Plötlich gehen die Lichter aus - Gitarrenkänge - „Happy Birthday“ zu meinem Geburtstag (der gestern war). Die Geburtstags-"Prozession" angeführt von Joël mit einer Torte - drei Sängern und Musikanten - hat ihren ersten Auftritt. Danach schauen wir uns etwas am erstmals fast wolkenlosen Himmel um. Obschon hier absolut keine Lichtverschmutzung vorhanden und kein Staub in der Luft ist, kann das Zodiakallicht kaum ausgemacht werden. Wahrscheinlich wird es durch Dunst aus Salz und Meerwasser stark absorbiert. Das deckt sich mit meinen früheren Erfahrungen, dass auf oder direkt am Meer das Zodiakallicht nicht gut zu sehen ist. Im Juli sind Alpha- und Beta-Centauri neben dem Kreuz des Südens die markantesten Sterne am südlichen Abendhimmel. Für viele Passagiere ist es das erste Mal, dass sie diese (bewusst) sehen können. Für die erfahrenen Himmelsbeobachter aus nördlichen Gefilden ist vielleicht der Skorpion inmitten der sehr strukturierten Milchstrasse in Zenitnähe das Eindrücklichste am Himmel. |
Fr, 2. Juli 2010
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Um 19:00 besprechen wir den morgigen Tag und um 20:00 ist Zeit zum Abendessen. Wir haben Glück, dass - an unserem Tisch - ein Gast Geburtstag hat, denn das heisst für uns schon wieder: Torte für alle - überreicht von Joël. Ich bin so müde, dass ich erst am nächsten Morgen um 04:30 – noch angezogen – wieder erwache. |
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Sa, 3. Juli 2010
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So, 4. Juli 2010 – Hiva Oa - Tahuata
Um 05:00 erreicht das Schiff die Insel Hiva Oa. Schon kurz nach dem Frühstück werden wir in Barken ans Ufer bei Puamau gefahren. Die erste Barke ist für die Wanderer bestimmt, also auch für uns, die den Weg zur archäologischen Stätte Me'ae Iipona mit dem grössten Tiki Polynesiens zu Fuss zurücklegen wollen. Bernard erzählt von der Priesterstätte, die für gewöhnlich Sterbliche tabu war. Um schöne Bilder der Anlage zu schiessen warten Barbara und ich, bis alle anderen gegangen sind. Der letzte „Chef“ Puamaus ist etwas weiter unten beerdigt. Nachdem dieser zum katholischen Glauben konvertierte, ist er in einem Grab beerdigt worden. „Zur Sicherheit“ liess es sich aber zwei Tikis ans Grab stellen. Unterwegs zum Strand bietet eine Familie Honig, Vanille und weitere Produkte aus eigener Produktion an. Genau das Richtige - Souvenirs für die Lieben zuhause. Und dann nimmt uns doch noch ein Jeep mit und wir erreichen gemütlich die Aranui. Zum Mittagessen steuert die Aranui die Bucht von Hanamenu an, wo die meisten Passagiere das Mittagessen als Picknick geniessen wollen. Erst zum zweiten Mal steht dieser Halt im Programm. Zum Glück, denn die Bucht eignet sich ideal zum Picknicken und baden. Einmal mehr hat das Küchenteam perfekt gearbeitet und wir kommen an zwei Warteschlangen effizient zum feinen Essen. Unterhalten werden wir von Manaarii, seiner Verlobten und zwei weiteren Musikern, die währenddessen singen und musizieren. Zum ersten Mal sehen wir Delfine, die das Schiff eine Zeitlang begleiten. |
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Mo, 5. Juli 2010 Tahuata – Hiva Oa
Wir liegen in der Bucht von Vaitahu,
wo wir etwas Zeit für einen kurzen Landgang bekommen. Wir besuchen den
kleinen Kunstmarkt und die katholische Kirche. Währenddessen bringt die
Crew Waren an Land. Um 10:15 lassen wir Tahuata hinter uns und nehmen Kurs auf Hiva Oa, wo wir die Gräber von Jacques Brel und Paul Gaugin besuchen werden. Um 11:00 landen wir an und die Aranui wird mit Seilen an den Pier gezogen. Wir schauen dem Treiben beim Warenumschlag zu und müssen über eine Stunde auf Busse warten, die uns zum Restaurant Hoa Nui bringen. Auch hier finden wir ein sehr reichhaltiges Büffet vor. Nachher besuchen wir den Friedhof Atuonas. Wieder im Dorf schlendern wir durch das Paul Gaugin-Museum und um 15:45 sind wir wieder an Bord. Wie immer, führt Manaarii die Liste der Passagiere nach, die tatsächlich auf dem Schiff sind. Ich versuche, im Videoraum meinen Laptop an den grossen Bildschirm anzuschliessen, aber es gibt Probleme mit der Auflösung (Verzerrtes Bild). Um 18:00 Uhr versucht Bernard, uns die morgige Wanderung schmackhaft zu machen, aber 17 km bei über 600 Meter Höhenunterschied sind uns zu viel. Nach dem Abendessen zeigt der Chefingenieur Bilder von Rumänien und dem Bau der Aranui 3 in Constanza an der Donau. 22:00 Uhr legen wir ab Richtung Fatu Hiva. Dazu wird die Aranui mit Massarbeit mit Hilfe von Seilen und zwei motorisierten Barken um die Pier geschoben, bevor sie aus eigener Kraft Fahrt aufnehmen kann. Die Fahrt nach Fatu Hiva dauert gut drei Stunden, aber da schlafen wir längst. |
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Di, 6. Juli 2010 Fatu Hiva
Die Bergspitzen über Omoa liegen im
Nebel. Im Osten fällt eine Felswand senkrecht ins Meer ab. Nach dem
Frühstück beginnt es zu regnen und die Wanderer in der ersten Barke
werden richtig durchnässt. Auch wir, die wir nur das Dorf besichtigen
wollen, werden auf der Fahrt ans Ufer von oben geduscht. Wir besichtigen
den kleinen Kunstmarkt und lassen uns von einer Frau die Herstellung von
Tapa zeigen. Von einem 30 cm langen Ast mit etwa 7 cm Durchmesser soll
ein Tapa entstehen. Mit einem Messer schneidet sie die Rinde der Länge
nach durch und trennt dann vorsichtig mit Hilfe eines gebogenen Holzes
die Rinde vom Stamm. Das Tapa wird dann durch vorsichtiges Trennen der
äusseren von der inneren Rinde gewonnen. Im jetzigen Zustand ist das
Tapa 20 cm breit. Durch Auf einem grossen runden Stein wird das Tapa nun
breitgeklopft, was für richtige Tapas etwa drei Stunden in Anspruch
nimmt. Als zweites bekommen wir die Herstellung von Umu Hei vorgeführt,
Blumensträusschen, die sich marquesanische Frauen und Mädchen in die
Haare binden. Die Wanderer, welche dem Regen trotzen wollen, machen sich bereit zum Abmarsch, wir besuchen das Haus Grellet, welches möglichst im Original das Wohnen der Familie von François Grellet zeigt, und kehren nach einem Abstecher in die kleine Kirche zum Pier zurück, wo eine Barke auf uns wartet. Raus aus den nassen Klamotten und dann guten Appetit. In der Zwischenzeit fährt die Aranui nach Hanavave, dem Ziel der 17 km Wanderung. Wir bekommen wieder eine Vorführung zu sehen. Eine Frau zeigt die Herstellung von Monoi-Öl aus Kokos-Raspel, welcher mit Hilfe von Holz ausgepresst wird. Für 500 mL Öl braucht es zwanzig Kokosnüsse. Nachher tanzen Frauen und Mädchen zu Trommel-Rhythmen. Auffallend ist, das keine der Tänzerinnen ein Lächeln im Gesicht zeigt. Als wir wieder in der Aranui sind, hält Didier Panatar einen Vortrag über das Leben auf den Marquesas. Er erklärt, dass Fatu Hiva die entlegenste der Inseln ist, also ist die ärztliche Versorgung nicht so gut wie auf den anderen Inseln, und aufgrund der kleinen Einwohnerzahl sind genetische Defekte relativ häufig. Happy Hour: Zum ersten Mal
geniessen wir Drinks an der Bar. Nach dem Abendessen lese ich die
beiden Sensoren aus und programmiere sie gleich neu – diesmal soll die
Temperatur auf dem Hauptdeck gemessen werden. Viel ist nicht los auf den Hinterdecks – wahrscheinlich sind die meisten Passagieren sehr müde. Gegen 22:00 Uhr setzt sich die Aranui in Bewegung, damit sie morgen bei Tagesanbruch vor Ua Huka liegt. |
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Auf Fatu Hiva: Tanzdarbietung zu Trommel-Rhythmen in Hanavave.
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Mi, 7. Juli 2010
Einige Frühaufsteher sind um 05:00
auf den Decks, um das Einfahren und Wenden in der Bucht von Vaipaee mit
zu verfolgen. Zum ersten Mal sehe ich den Erdschein auf der immer
schmaler werdenden Mondsichel. Mir wird schlecht und ich verbringe
den Tag im Bett. Die anderen werden mit Walbooten nach Vaipaee gefahren,
wo nach einer Fahrt nach Hokatu ein Museumsbesuch und der Besuch des
botanischen Gartens anstehen. Um 19:00 Uhr startet der polynesische Abend. Die Crew und viele Helfer werden vorgestellt. Alle Geburtstagskinder, Flitterwöchner und Hochzeitsjubilare. werden mit einer Blumenkette beschenkt. Die hole ich natürlich, damit ich sie später ins Meer werfen kann - und hoffentlich wieder einmal in die Südsee komme. |
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Do, 8. Juli 2010 Nuku Hiva – Oa Pou
Ich gehe um 04:30 kurz aufs
Hinterdeck, um den Himmel zu schauen. Der Mond hat die Plejaden passiert
und seine dunkle Seite ist gut zu sehen. Hoch oben steht Pegasus und
auch die Andromeda-Galaxie ist klar erkennbar. Um 05:30 fährt die Aranui zum Pier
von Taiohae. Wir besichtigen die Kirche "Cathédrale
Notere Dame" und
danach die archäologische Fundstätte Temehea, welche sich gleich vorne an der
Bucht befindet. 10:30 fährt die Aranui ab Richtung
Oa Pou. Nach dem Mittagessen können wir etwas durch das Dorf Hakahau
schlendern. Am kleinen Kunstmarkt sind wieder Musiker, die uns mit polynesischen
Klängen verwöhnen. Ein besonders Instrument besteht aus einem umgestülpten
Plastikeimer und einer gezupften Saite, die mit einem Holzstab gespannt wird.
Damit wird die Tonhöhe erzeugt. Wir besuchen die Kirche mit ihren schönen
Holzschnitzereien und den Friedhof, auf dem viele
Kindergräber liegen. Um halb fünf Uhr sind alle Waren
gelöscht und wir machen uns auf Richtung Tuamotu-Atoll. 18:00 lauschen wir dem Vortag von Prof. Patricia Reiff über Space Weather. |
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Auf Nuku Hiva: Tikis in der archäologischen Stätte Temehea in Taiohae.
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Fr, 9. Juli 2010 Auf See Richtung Tuamotu-ArchipelUm 09:00 halte ich für die kleine
deutschsprachige Gruppe die Vorträge
„Licht und Schatten in der Natur“ und „Meine Sonnenfinsternisse“. Mit
Diskussion dauert es gerade bis fünf vor Zwölf, Zeit zum Mittagessen.
Das Wetter ist relativ schlecht und der Seegang ist etwas rauer als auf
der Fahrt nach Norden zu den Marquesas. 16:00 Uhr spricht Richard Talcott über die zu erwartenden Erlebnisse während der Finsternis und Dennis Mammana über Finsternisfotografie. |
Sa, 10. Juli 2010
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So, 11. Juli 2010 Tag der Finsternis
In der Nacht haben wir (unbemerkt) Hikueru passiert und ankern jetzt weiter südlich vor dem Atoll Marokau. Da der Entscheid gefasst wurde, auf jeden Fall an Bord zu beobachten, mussten wir nicht so früh aufstehen wie geplant, sondern erst um 05:30. Schon sitzen die ersten Freaks am Ende der beiden grösseren Hinterdecks, um ja die besten Plätze zu besetzen. aber erstaunlicherweise wird es für alle genug Platz haben, ohne die geringsten Reibereien und „Platzkämpfe“. Nach dem Frühstück platziere ich mich auf dem oberen Deck „in der zweiten Reihe“. Das Schiff ist etwa in Ost-West-Richtung gerichtet. Die Sonne scheint also von hinten und streift die rechte Steuerbordseite. Ich erwarte, dass die Temperatur des bei den rechten Suiten angebrachten Sensors etwas höher sein wird als bei den linken Suiten. Reinhold setzt sich zu mir, aber von den anderen werde ich bis nach der Totalität nichts mehr hören – Die haben sich irgendwo anders ein ideales Plätzchen gesucht. Richtung Norden sind auf breiter Front Wolken am Horizont und es regnet. Kaum ist die Finsternis vorbei, dreht die Aranui auf Kurs 274 Grad und fährt schnurgerade Richtung Tahiti. |
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Bild: sofi_collage_3.jpg Collage des Finsternisverlaufs.
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Bild: Screenshot
SET'n'C-Screenshot unserer Position und der Finsterniszeitpunkte.
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Sonnenfinsternis: Robert porträtiert von Reinhold Ringhofer (Österreich) |
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Mo, 12. Juli 2010 Auf See Richtung
Tahiti
Alles, was wir jetzt tun, tun wir zum letzten Mal gemeinsam auf der Aranui- der Abschied naht. Die Aranui hält immer noch Kurs 274 Grad. 09:00 passieren wir nur noch gut
hundert Kilometer östlich von Tahiti die Vulkaninsel Mehetia. Jetzt ist
Zeit, um die Postkarten zu schreiben. Pünktlich um 16:00 liegt die
Aranui wieder am Pier und schnell gehen die Passagiere von Bord. 17:30
sind wir wieder im Sofitel Maeva Beach Resort. Ich rufe Thomas Goodey an und verabrede mich mit ihm, damit er mir morgen in der Französischen Universität von Papeete seine Pendelapparatur zeigen kann. Das Abendessen nehmen wir im Gartenrestaurant ein – die Preise sind allerdings so hoch, wie die Bedienung träge. |
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Di, 13. Juli 2010 Papeete und Abflug
Heute geniessen wir das Frühstück
ausgiebig, denn die 3100 CPF wollen wieder erst einmal gefuttert sein.
Wir checken aus, dürfen aber unser Gepäck im Hotel belassen. Um 09:00
holt mich Thomas Goodey mit seinem Mietwagen ab und wird fahren die
kurze, aber sehr kurvenreiche Strasse zur Universität hoch. Goodey und
Verreault haben ein ganzes Gebäude für ihre Experimente zur Verfügung,
in dem sie ihre Pendel aufgebaut haben. Nach einer Stunde bringt mich
Thomas zurück zum Hotel – zeitlich perfekt – denn die Andern steigen
gleich in den Shuttle-Bus in die Stadt. Jetzt haben wir Zeit, durch die
Markthalle zu schlendern. In der Nähe ist auch die Kathedrale, die
besichtigt werden will. Susi, Barbara und Monika gehen dann schon mal
vor, um das Perlenmuseum zu suchen. Erwin, Timo und ich folgen ein Bier
weiter nach. Das Museum ist Teil des luxuriösen Geschäfts von Robert
Wan. Eine Angestellte nimmt sich Zeit, uns das Wissenswerteste über die
polynesische Perlenzüchterei und -produktion zu erzählen. Das Mittagessen nehmen wir beim
Italiener gleich nebenan ein und nach einem Abstecher durch den
Bougainville-Park machen wir uns daran, die Bushaltestelle für die Fahrt
ins Sofitel zu suchen. Keine leichte Aufgabe in Papeete, denn die
Strassen sind nicht angeschrieben und der zur Verfügung stehende
Stadtplan ist eine Freihandskizze aus der Vogelperspektive. Und selbst
auf dem Touristenbüro am Hafen bekommen wir keine brauchbare Antwort.
Auch ein Busfahrer, den ich befrage, kennt die Nummer der Buslinie
nicht. Immerhin weist er mich an, eine Strasse weiter – bei der
Kathedrale – zu „suchen“. Dort ist dann wirklich eine Haltestelle und
die jungen Wartenden helfen uns lächelnd, den richtigen Bus zu
erwischen. Zum letzten Mal sehen wir nach dem
Einnachten hinter den Palmen den jetzt zunehmenden Mond und Venus über
der Bucht von Faaa. Freundlicherweise dürfen wir uns duschen und für die
Rückreise umkleiden. Und nach einem letzten Drink am
Pool werden wir wiederum von Tahiti Nui Travel mit einer Muschelkette
behängt und zum Flughafen gefahren. „Mauruuru“, Danke und auf
Wiedersehen Tahiti. Das Check-In klappt perfekt und die Angestellten am
Schalter checken nicht nur unser Gepäck bis Basel durch, sondern geben
uns auch gleich die Bordkarte für den Anschlussflug von Paris nach
Basel. Daran können sich die faulen Säcke am Euro Airport ein Beispiel
nehmen!!! 23:30 hebt die A340 ab Richtung Los Angeles. Susi und ich haben einen Fensterplatz rechts in Reihe 40 und ich freue mich schon darauf, den Sonnenaufgang fotografieren zu können. |
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Wieder auf Tahiti: Prof. René Verreault (links) und Thomas Goodey diskutieren vor ihren Konstruktionen, einem Foucaultschen Pendel (links) und dem kugelgelagerten Pendel Goodeys (rechts unter der Haube).
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Mi, 14. Juli 2010 LAX – Europa
Es ist nichts mit Sonnenaufgang,
denn der findet genau hinter dem rechten Flügel statt, schade... In Los
Angeles werden wieder Fingerabdrücke genommen – meine sind immer noch
die gleichen – und ein Porträt wird geschossen. Ich bin zwar etwas
gebräunter, aber das werden die Geheimdienste später auch herausfinden –
und einen Sinn in ihren Aktivitäten finden – Lebenserfüllung. Nach einer
kurzen Wartepause im fensterlosen Transit-Bereich heisst es wieder Boarding und Abflug. Hinter den Rocky Mountains ist die Gegend extrem dürr. Das habe ich so nicht erwartet. Erst über Kanada wird die Landschaft grüner. Da wir ostwärts über Südgrönland fliegen, geht die Sonne rasch unter und schon bald wieder auf. Es ist zwar keine Mitternachtssonne zu sehen, aber etwa bürgerliche Dämmerung. |
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Do, 15. Juli 2010 Heimflug nach
Basel
Da ich den Sonnenuntergang nicht
sehen konnte, probiere ich es mit dem Sonnenaufgang. Ich setze mich zu
einem Herrn, der alleine an der linken Fensterseite sitzt. Ich verstehe
sein dialektisches Französisch kaum, bekomme aber mit, dass er noch nie
einen so kurzen „Quatorze Juillet“ erlebt hat. Die rote Morgendämmerung
beginnt dem Tag zu weichen, aber dicke Wolkenfelder machen es unmöglich,
den Sonnenaufgang am Horizont zu sehen, also breche ich auch dieses
Experiment ab. Über dem Ärmelkanal beginnt der Landeanflug in Paris.
Immerhin zeigen sich einige Aureolen, die ich fotografisch festhalte. Alles Schöne hat einmal ein Ende –
Abschied von Barbara, Monika und Timo. Erwin, Susi und ich haben jetzt
viel Zeit, den Flughafen genauer kennen zu lernen. Wir trinken einen
Kaffee und fahren mit dem Shuttle zum Terminal 2G (Kontrolle von Erwins
Abflugzeit) und wieder zurück zum Komplex 2A bis 2F. Es ist natürlich
immer noch die gleiche lieblose Umsteigefabrik. Zu Mittag essen wir Coq
au Vin und dann fahren wir wieder hinaus zum Terminal 2G, wo Erwin
seinen Flieger nach Zürich nimmt. Susi und ich shutteln wieder zum
Terminal 2F, wo wir vergebens hoffen, doch noch das eine oder andere
stilvolle Geschäft zu finden. Tote Hose... Nach einem Spaziergang (Rollband)
via Zuganschluss zum Terminal 2C nehmen wir zum dritten Mal den Shuttle
Richtung 2G, passieren die praktisch leere Security und warten auf den
Flug nach Basel. Die kleine Embraer 170 ist kaum
besetzt, aber ich bin so müde, dass ich kurz vor dem Aufsetzen in Basel
wieder erwache. Auch für eine Busfahrt sind wir zu müde, also geht es
per Taxi nach hause. Schlafen, schlafen ... jetzt ist es viel zu früh, um das Erlebte der letzten zwei Wochen nochmals zu verinnerlichen. Aber es war sehr, sehr schön... |
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Die letzte interessante Beobachtung:
Aureole unseres Flugzeuges auf den Wolken.
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